Mittwoch, 16. Mai 2012

Gesichter von früher

Neulich im Supermarkt sah ich sie.
War mir zunächst nicht sicher.

Andere Frisur, andere Haarfarbe, alles ein bisschen anders.

War sie das?

Ich kenne sie von früher.
Als Freundin einer Freundin.

Habe sie immer sehr bewundert.

Während ich mich durch meinen Alltag quälte und mir jeder Schritt schwer fiel, weil mein Gewicht immer mit musste, ich müde war und wenig Energie hatte, war sie wie ein "Gummiball".

So kam es mir vor.

Vier Kinder, alleinerziehend.
Vollzeit arbeitend.
Das Haus trotzdem traumhaft eingerichtet.
Für jeden stets ein offenes Ohr.
Beste Laune versprühend, wo sie ging und stand.
Trotzdem menschelnd, zeigte auch Schwächen, wenn es ihr nicht gut ging.

Ich hab nie gehört, dass sie sich etwas auf sich einbildete.
Ich hab nie gehört, dass sie abfällig über jemanden urteilte, den sie nicht beurteilen konnte.

In jedem etwas Nettes gesehen.
Irgendwas.

Wunderschöner Körper.
Wahnsinnstolle Frau.

Die Menschen freuten sich, wenn sie ihr begegneten.
Die Menschen waren stolz darauf, sie zu kennen.
Ihren schönen Vornamen aussprechen zu dürfen, damit andere wussten, dass man sie kannte.
(Mein Gott, klingt das gerade doof, aber so kam es mir vor!)

Und ich schwöre, dass niemand so genial indonesisch kochen konnte, wie sie.

Ich wäre so gerne gewesen wie sie.
Wirklich.

Leider war ich gefangen in mir selbst.
Konnte nur so tun als sei ich fröhlich trotz meiner Hülle.
Und das fiel mir nicht gerade leicht.

Es fiel mir eigentlich genauso schwer, wie ich selbst schwer war.

Wir verloren uns aus den Augen.

Eigentlich merkwürdig, wenn man mehr oder minder im gleichen Dorf wohnt.

Alltag halt.
Arbeit, Kinder, das Leben...

Und auch weil Freund- und Bekanntschaften sich umorientierten und man einen anderen "Umgangsbereich" fand, der keine Berührungspunkte mehr hatte.

Dazu kannten wir uns nicht gut genug, denke ich.





Neulich im Supermarkt sah ich sie.
War mir zunächst nicht sicher.

Andere Frisur, andere Haarfarbe, alles ein bisschen anders.

War sie das?

Ich sprach sie an.

Nächste Woche wollen wir zusammen joggen gehen.

Ich freu mich richtig darauf.
Ganz doll.

Endlich kann ich manchen Gesichtern von früher auf  "Augenhöhe" begegnen.


Nicht, weil sie damals merkwürdig zu mir waren.
Nein, gar nicht.

Sondern weil ICH ihnen endlich ins Gesicht sehen kann!





DANKEDANKEDANKE

Ihr Lieben,


ich war gestern enorm überwältigt von den ganzen lieben, netten, tollen Wünschen, die mich erreicht haben.

Danke von Herzen für eure Kommis hier und bei Facebook, die herzenswarmen Anrufe, SMSe und Mails.

Ihr habt mir einen wunderschönen Geburtstag beschert.

Es stand sogar ein riesiges Geschenk vor der Tür als ich nach der Arbeit heim kam. Eine Fotocollage von mir! Und zwar aus einer Fotoserie, wo man mich beim Lachflash erwischt hatte...

Ich hatte echt "Pipi in den Augen vor Glück".

DANKE!!






P.s.:

Vielleicht zeig ich euch nachher mal ein paar dieser Fotos.
Sie sind wirklich ungewöhnlich!
Darauf ist wenig Contenance zu erkennen, aber wie auch...
Bei der Serie musste ich so lachen, dass die Augen tropften.


Dienstag, 15. Mai 2012

Mach mich bunt!

Gestern im Büro... ca. 11:30 Uhr... schnackte mein Gehirn nach hinten.

Passiert manchmal.

Schweinchen Schlau nennt das so hübsch "Gewitter im Gehirn".

Also beendete ich die Arbeit frühzeitig, setzte mich in mein Auto und fuhr in die Stadt, betrat ein Klamottengeschäft und sprach zur Verkäuferin:

"Ich hab ein Problem. Ich brauch Farbe!"

Sie schaute zunächst ein wenig verwirrt, wollte mir wahrscheinlich schon den Weg zum nächsten Baumarkt weisen...

Nach einer halben Stunde verließ ich das Geschäft wieder.
In meiner Tüte zwei Hosen, eine kurzärmlige Bluse und zwei T-Shirts.

Nicht merkwürdig?

DOCH!

Denn die Stücke sind ROT!


Ha, das haut euch um, was?
Ab jetzt Sudda auch in Farbe und nicht nur schwarzweiß.

Fotos folgen die Tage.


'schwünschmirwat

Glaube kaum, dass ich meinen Tag je so unspektakulär erwachsen begangen habe...

Es ist mitten in der Woche, arbeiten geh ich auch, freue mich heute Abend auf meinen Kurs, fast ganz normaler Alltag.

Und ich schwebe zwischen Vernunft und ein miniwenig Trotz.

Das bin ich nicht gewöhnt!
Hatte ich in 42 Jahren noch nie.

Heute nur ein bisschen feiern, aber das auf jeden Fall.
Für mich im engsten Kreis.

Vielleicht hinterlasst ihr mir ja eine kleine Nachricht nach dem *piep*, das hatten wir zwar schon mal vor längerer Zeit, aber es macht mir so unbändig viel Freude.

Ich weiß, dass ihr da seid, aber dennoch...

Wenn man es sogar lesen kann, macht es doppelt so viel Spaß!







*pppiiieeeeeeeepppppppp*



Montag, 14. Mai 2012

Gestern: Erster Lauf nach der Operation

Ich war gestern das erste Mal nach der OP laufen.

Fragt nicht...

Fest steht:
Es funktioniert, aber nur dann, wenn man Zeitlupentempo einschlägt.
Sobald man etwas schneller wird, zwickt es ordentlich.

Also blieb ich beim Zeitlupentempo und bin total entspannt 8,5 km ge... ge... getrippelt?
Gehpausen waren nicht nötig.
Wozu auch...

*hmpf*


Ich schwör, ich konnte den Regenwürmern bei der Paarung zusehen.
Und das war gegen mich wirklich ein Quickie!


Verdammt...

Das nervt, wenn man eigentlich "anders kann".

Aber bis zum Womens Run ist es ja noch fast 3 Monate hin.

Bis dahin fließt viel Wasser den Rhein runter, glaubt es mir.

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Apropos Womens Run am 11.08.2012 in Köln:

Mit Begeisterung sehe ich, wie viele "bekannte Gesichter" sich anmelden.

Das LCHF.de-Forum wartet mittlerweile bereits mit 16 Teilnehmern auf!


Darüber hinaus stoßen sogar noch Teilnehmer aus dem Bodystylingkurs hinzu und noch sechs "nicht konkret zusortierbare" Mädelz.

Hinzu kommen noch eine Menge jubelnde Massen in Form von Ehegatten, Kindern, Nichtteilnehmern-aber-dabei-sein-Wollern und nicht zuletzt mit Sicherheit meine Morsi.


Hammer, oder?

Sonst wer?


Hopphopphopp...






Sonntag, 13. Mai 2012

Mein neues Profilbild

Weiß nicht, ob ihr das alle schon gemerkt habt...

Aber ich wollt dann doch ein bissi angeben.
Denn ich mag mein neues Profilbild total gerne.





Darauf "erkenne" ich mich total.

Die, die mich im wahren Leben kennen...

Seht ihr das auch so?
Oder eher nicht?

Das würde mich wirklich interessieren...

Mein warmer Dank geht an Funny Midget alias... äh... alias.. hm... alias...

Nun, wer es weiß, der es weiß!

Sie flog mal eben schnell hier an, zückte die Kamera, machte einen Haufen wunderbarer Fotos und sauste wieder davon. Das war richtig entspannt.

So soll es sein.


Ladestation

Gerade lädt meine Garmin-Forerunner-Uhr, damit ich gleich kräftig schnellgehen (iwie mag ich das Wort "Walken" nicht so gern) kann.

Natürlich könnte ich auch ohne, aber es macht viel Spaß zu sehen, wie schnell, weit, wie viele Kalorien, welcher Puls... Nur die Höhenmeter interessieren hier im Flachland weniger.

Daneben lädt der I-Pod, denn den brauche ich Morgen für die Kurse. Ohne Mucke geht nix. Das ist zu still!

Singen könnte ich natürlich auch, aber ich befürchte, das fänden die Kursteilnehmer jetzt nicht soooo toll.

In der Küche lädt das Handy vor sich hin.

Das war jetzt drei Tage "leer". Meiner Meinung nach heutzutage Luxus nicht immer erreichbar zu sein. Mein Handy nehme ich auch nicht sonderlich ernst. Meist liegt es irgendwo rum, ist fast prinzipiell auf "lautlos" gestellt. Brauch ich höchst selten.

Mein Laptop kann dummer Weise nicht laden, da ist nach wie vor der Akku "inne Fritten". Aber ich kauf auch kein Neues. Tse. Wenn dann kauf ich ein neues Laptop, denke ich. Aber funktioniert ja auch so.

Schon heftig, was alles zu laden ist, damit der Alltag fluppt, oder?

Mich erschreckt ein wenig, dass ich immer mehr Menschen erlebe, die richtig an ihren Geräten "kleben". Die ein Wochenende ohne Handy vermutlich nur mit knapper Not überleben würden.

Das müssten wir mal unseren Vorfahren erzählen.
Die würden uns für bekloppt halten.



Ansonsten...

SÖNNCHEN SCHEINT!
Hintern hoch und raus.



HAPPY MUTTERTAG!!!


Samstag, 12. Mai 2012

Das Muttertagsgeschenk

Jedem, der meinen Blog eine Weile gelesen hat, ist wohl klar, dass mein Leben nicht so richtig normal ist.

Oder vielleicht ist es das doch?
Hm.
Entscheidet selbst.

Wir hatten ja schon das ein oder andere Mal das Thema "Der Mann und seine Mitbringsel". Im Gegensatz zu den Klischees unserer westlichen Welt, erhalte ich eben nicht Parfüm, nette Unterwäsche, Blumen oder Pralinen.

Nö.

Dafür habe ich schon u.a. Bettwäsche, echte Leinenhandtücher zum Polieren für Gläser, gute Küchenmesser, einen Kaffeevollautomaten, schweineteure Kaffeesorten, Wein- und andere Gläser, blablabla und nicht zuletzt einen "superdupernen" Bodenwischer kredenzt bekommen.

Er ist eben eher praktisch veranlagt.

Wobei.. ich will ja nicht lügen.

Ich hab wohl schon Unterwäsche bekommen.
Funktionsunterwäsche!
Damit ich schneller wandere, oder so.

Egal!

Gestern.. ich bereitete gerade für den Mann und mich liebevoll ein Abendessen zu, sah dabei verträumt aus dem Küchenfenster... bog der mir Zugemutete um die Ecke und steuerte auf den Eingangsbereich zu.

Unter dem Arm etwas rotes, längliches...

Er sah mich strahlend an, zog die "Stange" hervor und wedelte beidhändig zur Begrüßung damit.

Äh?
Hä?

Als gutes Weibchen öffnete ich ihm die Haustüre und gewährte ihm Einlass.

Die Tür schloss sich, mein vor Erstaunen weit geöffneter Mund nicht.

*BÄM* legte er die Stange auf den Küchentisch.

Sie entpuppte sich als...
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FAST VIER KILO ROASTBEEF AM STÜCK!

Fein vakuumiert.

Jaja, jetzt seid ihr platt, was?

Schon mal vier Kilo Fleisch vom Gatten bekommen?

Bestimmt nicht.

Dialog dazu:

"Da staunst du, was?"

"Äh ja."

"Schenk ich dir zum Muttertag."

"Äh! Muttertag? Üblicher Weise gibt es da doch Blumen und so."

"Tsja. Aber du bist ja auch nicht meine Mutter."


Stimmt!
Wo er recht hat, hat er recht.

Jetzt muss ich aber los.
Einkaufen.
Heute kommt lecker Fleisch auf den Grill.
Das steht fest.

Freitag, 11. Mai 2012

Apfelessig

In meinem Leben sind mir immer wieder irgendwelche Trends begegnet.
So kleinere und größere Hypes.

Einer davon betraf den Apfelessig.

Der wurde getrunken, aufgetupft, in die Haare gespült und wie die Eierlegendewollmilchsau angepriesen. Keine Ahnung mehr, was sonst noch.

Ich kann euch auch nicht mehr zeitlich einsortieren, ob das vor oder nach dem Hype war, als mit dem Eigenurin entsprechend gehandhabt wurde!

Mir ließ damals allein der Gedanke an eine Kombi aus Apfel (fruchtig-süß) mit Essig (sauer eben) die Fußnägel wenig dekorativ aufrollen.

Mein Kopf schlägt mir so manches Schnippchen.
So war es auch mit dem Butterkaffee, aber das hat sich zum Glück beizeiten gelegt.

Gestern war ich mal schnell im N*tto. Schon weil die wirklich erschwingliche und leckere Bio-Sahne mit herrlich dicker Creme unter dem Deckel führen.

Ansonsten brauchte ich Spüli und Essig.

Ich nehme zwar auch gerne mal Zitronensaft für meine Salatsaucen, aber eben nicht immer.
Sonst einen respektablem Weinessig.

Und so stand ich vor dem Essigregal.

Auf den "Aceto"-Schmarrn falle ich schon lange nicht mehr rein.

Da reicht EIN Blick auf die beinhalteten Kohlenhydrate und dann der nächste auf die Inhaltsstoffe und man weiß als überzeugter LCHFler, dass das gar nicht geht.

Ich ließ den Blick schweifen und er landete auf dem BioBio-Apfelessig.

Bio, wenig Kohlenhydrate (< 0,2 g pro 100 mll) UND günstig.
Dafür konnte ich ihn zumindest ausprobieren.
Vorurteil hin, Vorurteil her.

Gestern Abend produzierte ich damit meinen obligatorischen halben Liter Vinaigrette. Die mache ich gerne auf Vorrat, packe sie in saubere Schraubgläser und verwahre sie im Kühlschrank.

Schütteln - einsatzbereit.

Herrlich!

Es gab geschmorte Beinscheibe mit Kräuterbutter und eine ordentliche Portion gemischten Salat mit Vinaigrette.

War wirklich gut.
Auch der Apfelessig.

Wirklich essbar!

Wieder was gelernt...

Mögt ihr Apfelessig?







P.s. Ansonsten habe ich recht erfolgreich Unterwäsche gerissen. Dazu später mehr!

P.s. 2: SPÜLI hab ich natürlich vergessen. Was auch sonst.


Donnerstag, 10. Mai 2012

License to shop!

Ich werde gezwungen sein, shoppen zu gehen.
Dabei will ich natürlich überhaupt nicht.
Gar nicht.
Kein bisschen.

Aber wenn ich nun mal muss, werde ich mich opfern.
Die Pflicht ruft, quasi.
Was tut man nicht alles.

:D

Denn so geht das nicht.

Musste ich gestern am späten Abend feststellen...

Was macht man nämlich, wenn man den ganzen Tag über jammernd und jaulend auf der Couch lag und ansonsten auf derselben Fieber und Erkältungssymptome weggepennt hat?

Genau.
Man sortiert mal flugs die Wäschekommode.

Während des Jammerns und Haderns war mir nämlich eingefallen, dass ich seit nunmehr 6 Wochen meine Busenkompression getragen habe und ab sofort wieder so langsam "nettere" Wäsche tragen darf.

Und so wühlte ich mich durch meinen Bestand und stellte fest:

Mir bleibt - abgesehen von den Kompressionsteilen - noch genau EIN passender BH!


Ich reduzierte den Kommodeninhalt um sage und schreibe 14 BHs!

(Memo an mich: Erst gucken, dann knatschen, weil ich angeblich nichts anzuziehen habe...)


Folgende Erkenntnisse/Fragen zog ich daraus:

* Was habe ich denn nun überhaupt für eine BH-Größe

Gestern lief Werbung für "Frauenzimmer". Man kann dort nachlesen, wie man die korrekte BH-Größe feststellt.

Aber ich denke, ich werde unabhängig davon bei meinem nächsten Kölntrip mindestens vier Wäschegeschäfte entern und mich von "Profis" vermessen lassen. Ist doch interessant mal zu hören, was dabei rauskommt.

Jemand einen heißen Tipp für Köln, was Wäschegeschäfte angeht?

* Besonders dringend brauche ich einen echt guten Sport-BH

Kann mir jemand einen empfehlen?
Der muss aber schon ordentlich was aushalten können

* Teuer

Gute BHs sind nicht gerade billig.
Einer wird da natürlich nicht ausreichen.
Und ich will mir doch nicht meinen neuen Balkon zerhacken.

Wie gut, dass ich nächste Woche Geburtstag habe.

* Resteverwertung?

Jemand hier, der stabiler gebaut ist (85-105 E Cup) und gerne die aussortierten BHs übernehmen möchte (natürlich geschenkt)? Jedenfalls die schönsten?

Die anderen schmeiß ich eh weg.

Entweder hier Kommi hinterlassen oder unter suddasudda(at)gmail.com melden.



Mittwoch, 9. Mai 2012

Dämlich unvorsichtig

Manchmal frage ich mich echt, warum ich nicht ein wenig vernünftiger bin.

So wie mit der Creme, auf die ich allergisch reagierte.

Oder so wie gestern Abend als ich direkt nach dem Training noch zwei Stunden mit einer Nachbarin quakend im Garten saß. So lange bis mir richtig, richtig kalt war. Dass der Körper schon weh tat. Aber es war so nett.

Als ich rein ging, habe ich mich zwar sehr lange unter die heiße Dusche gestellt, allerdings hat das nur bedingt geholfen...

Mitten in der Nacht wurde ich mit extremem Schüttelfrost wach. Mir war so kalt, das ganze Bett hat gezittert. So kam es mir jedenfalls vor. Dass ich recht stark Fieber hatte, war mir in dem Moment absolut klar. Ich weiß aus Erfahrung, dass ich erst jenseits von 38,5 °C mit Schüttelfrost reagiere.

Am Morgen fühlte ich mich im Verhältnis zur Nacht deutlich besser!

Fieber gemessen...

38,98 °C!

IMMER NOCH!

Und fühlte mich besser???

Verdammt.

Dazu extremer Muskelkater.
Logo.

Wenn man 6 Wochen nichts machen durfte und dann richtig Gas gibt, vor Freude, dass man wieder darf und dabei vergisst, dass sich auch die eigene Muskulatur ein wenig unter längeren Pausenzeiten abbaut, muss man sich nicht wundern, wenn man so starken Muskelkater in den Armen und dem Rücken bekommt, dass man kaum essen kann, weil man die Arme nicht bis zum Mund heben kann.

*narf*

Dazu mit Sicherheit die üblichen Gliederschmerzen.

Naja, war eben nicht mein Tag.
Ist manchmal so.

Zum Glück hatte ich heute frei. War aber sogar zu schlapp, um zum Arzt zu gehen. Blieb auf dem Sofa. Habe viel gedöst und geschlafen.

Jetzt geht es mir besser.

Alles andere wäre auch schlecht. Ich hab da so gar keine Bock drauf!


VIELEN DANK FÜR EURE LIEBEN TROSTKOMMENTARE.


Es gibt nichts Schöneres als Zuspruch, wenn man sich selbst bedauernd und knatschig und jammernd abhängt.

Ihr seid die Besten!

Nicht mein Tag

Fieber.
Müde.
Kalt.
Hals.
Nase.

Extremer Muskelkater.

Ich -> Couch

Kurze Pause.



Dienstag, 8. Mai 2012

LCHF-Rezept: Thunfisch-Ei-Salat

An den Tagen, an denen ich Kurse gebe, esse ich mittags ganz gerne etwas mehr.

Normaler Weise gibt es am Mittag nämlich nur eine Kleinigkeit, wie beispielsweise zwei Spiegeleier mit etwas gemischtem Salat oder etwas Käse mit Tomate und Gurke. Nix Besonderes eben. Das heb ich mir lieber für den Abend auf. Butterespresso dazu und schön ist.

Aber mit so wenig im Magen sieht es gegen 18 Uhr nicht mehr so prosper aus mit der Energie. Zumal ich natürlich NACH dem Training erst wieder esse, nicht vorher. Mit vollem Bauch "stylt" es sich recht schlecht "body".

Ich schweife mal wieder von dannen...

Kühlschrank und Kämmerchen auf, einmal durchgescannt...
Was ist noch da?

Nicht viel.
Morgen gehe ich einkaufen.

Aha.
Reicht aber.

Heraus kam folgender Salat:

Dazu brauchst du:


100 g Eisbergsalat
1 Dose Thunfisch in Wasser
3 wachsweich gekochte Eier
1 EL Olivenöl
1 EL frischen Zitronensaft
75 g Mayonnaise (Rapsöl)
Salz und Pfeffer


So geht es:

Eier kochen und in kaltem Wasser abkühlen. In Stückchen bröckeln oder schneiden.

Salat in Streifen schneiden und waschen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, wild umrühren und 15 Minuten stehen lassen (ich bilde mir ein, dass es dann besser schmeckt... nein, sagt jetzt bitte nichts!)

Mit Salz und Pfeffer würzen.


Darin enthalten:

F 89,5 g / 75 E%
KH 7,2 g / 3 E%
E 60,6 g / 22 E%


Kalorien: 1.048 kcal


Skaldeman Ratio: 1,32 


Ich fand es praktisch, einfach, günstig, echt lecker und vor allem reichlich sättigend.

Entgegen meiner Vermutung blieb von der Menge etwas weniger als die Hälfte über. Ich wollte es wirklich AUFESSEN.

Aber das habe ich nicht geschafft. ICH!

Das gebe ich mir im Anschluss an das Training auf reichlich Heinrichknäcke.

Und "fertig ist die Laube" bzw. das Essen für den Tag.

Das Leben lacht!

Nicht schöner, trotzdem gelitten!

Neues Augengel.

Weg mit den Falten.
Und so.

War wohl nix.

Ich heul dann mal weiter.
So circa den ganzen Tag noch.
Vornehmlich mit dem rechten Auge.

Ich lerne das anscheinend nie.
Eigentlich hätte ich das von vorneherein befürchten müssen.
An einer unauffälligen Stelle vorher testen, wie ihr mir schon gesagt habt.

Naja.

Jetzt sind die Falten auch verschwunden...

Halt wegGESCHWOLLEN!

Montag, 7. Mai 2012

Soulfood LowCarberia

Gestern fand ich einen interessanten Post bei "Soulfood LowCarberia" (kennste nicht? Sollteste mal klicken! Ich lese sie wirklich gerne).

Und zwar geht es um eine Infografik zum Thema Kohlenhydrate, die sie bei Dr. Mercola gefunden hat.

Klick!

Ein wenig wuselig und auf englisch, aber ich finde sie sehr gut gemacht.


Sonntag, 6. Mai 2012

Fotos auswählen...

... ist schwierig.

Mutter und Tochterkind zerbrechen sich die Köpfe!


DAS?? Meinste echt???


Das ist so kompliziert.

*narf*

Alles neu macht der Mai?

Immer, wenn ich meine, ich könnte ganz entspannt zur Ruhe kommen, branden Wogen mit "Neuem" an.

Tatsache 1:
Ich brauche eine neue Brille.

Brille trage ich nur zum Auto fahren. Aber dafür brauch ich sie dummer Weise, weil es so in meinem Führerschein geschrieben steht.

Die Brille, die ich derzeit habe, ist schon vier Jahre alt. Gekauft passend zu Gesicht und Körper 2008.

Fazit: 
Geht gar nicht!

Mit mir Brille kaufen ist unangenehmer als fünf akute Herpesblasen im Gesicht zu haben. Mehrfach potenziert schlimmer als Hosen kaufen.

Mir gefällt einfach mal... keine!

Verdammt.

Ich glaube nicht, dass sich meine Sehkraft großartig verändert hat, Knick in der Optik bleibt Knick in der Optik. Aber das alte Gestell sieht omig aus. Mindestens. Und shice sowieso.

Tatsache 2:
Ich muss dringend zum Friseur!

Schweinchen Schlau fragte so passend vor zwei Wochen: "Und? Wann gehst du endlich zum Friseur?" "In einer Woche!", log ich, um das Thema schnellstmöglich vom Tisch zu bekommen. Ich hab das Schweinchen zwar wirklich lieb, aber sie ist immer so streng und wirklich großzügig mit intensiver Kritik.

*lächel*

Ich gehe nicht gerne zum Friseur.
Weil ich es nicht leiden kann, wenn man mir am Kopf rumgrabbelt.
Diese Kopfhautmassagen nerven mich.

Am Liebsten würde ich der eigentlich liebvoll meinenden und grabbelnden Friseurin "NEIN!" als Antwort auf die meist gesäuselte Frage "Ist es SO angenehm?" entgegenschleudern.

Aber das ist natürlich unhöflich.

Außerdem... Diese Spiegel!

Gibt es irgendwen, der in Friseurspiegel mit köternassen Haaren gut aussieht?

ICH NICHT!

Fest steht aber, dass es so nicht weitergehen kann.
Sollte jemals "Bille und Zottel" verfilmt werden, wäre ich Favorit auf die Rolle von "Zottel", auch wenn es sich dabei eigentlich um ein Pony handelt. Oder war es ein Pferd?

Ich hab aber bald Geburtstag und will... bitte schön... gut aussehen, wenn ich schon altere.
42 ist mein Jahr.
Das hab ich beschlossen!

Donnerstag oder Freitag also.
Vielleicht.

Und *BUMS* träume ich in der vergangenen Nacht, dass ich bei einem Friseur in Köln an einer belebten Kreuzung im Stuhl sitze. Ein kleiner Laden, eigentlich prädestiniert dafür eine "To-Go-Bäckerei" zu sein. An der Ecke.

Die Friseurin "beschließt", dass ich dringend eine kurzkurz Kurzhaarfrisur brauche.
Platinblond gefärbt.

Ich lehne ab.
Habe seit meinem ersten Lebensjahr nie wieder kurze Haare gehabt.
Und ich färbe nicht.
Meine Haare weisen keinerlei Grauspuren auf.
Null.

Sie ist beleidigt und verlässt wortlos den Laden.
Lässt mich da sitzen.

Ich frage ihre Kollegin, wann sie denn wiederkäme.

"Die schneidet immer erst um 22 Uhr Haare. Das sind noch fünf Stunden. Möchten Sie so lange einen Kaffee und eine Zeitschrift? Und überhaupt? Weshalb wollen Sie keine kurzen Haare? Normaler Weise zahlen die Kunden bis zu 400 Mark (!) dafür, dass die Kollegin ihnen einen Kurzhaarschnitt macht. Sie ist dafür berühmt."

Schweißgebadet wache ich auf.

Und das alles nur für eine neue Frisur.
Verdammt!



Veränderungen fallen mir definitiv nicht sonderlich leicht.

*narf*


Samstag, 5. Mai 2012

Fotos

Völlig blöd, wenn man unbedingt ein gutes Foto von sich haben will.
Oder dringend braucht.

Beispielsweise für einen neuen Personalausweis - und ich befürchte mit dem Foto von meinem alten erkennt man mich nicht mehr wirklich. Oder für Mitgliedsausweise im Fitti. Oder für... für... was auch immer.

Oder wenn adhoc ein gestelltes geschossen werden soll.
Die obligatorischen auf größeren Familienfeiern.
Quasi jetzt.

Da fühl ich mich wenig wohl. Überlege krampfhaft, wie ich mich stellen soll. Wie ich "den Mund machen" soll. Ob die Haare okay sind und überhaupt... die Klamotten!

Ich finde fast alle Fotos von mir richtig shice. Auch wenn andere die wirklich gut finden. Aber ich schau mir die wohl mit ganz anderen Augen an, bin mit mir selbst sehr kritisch.

Interessanter Weise kann es aber gut sein, dass ich Fotos, die ich noch vor Monaten richtig ätzend fand, plötzlich zumindest okay finde. Vermutlich weil dann genügend Distanz da ist.

Jetzt möchte ich aber welche von mir haben.
Schöne.
Jetzt!

Ich würde so gerne mal ein Neues hier von mir einstellen.

Klar, ich könnte zum Fotografen gehen - aber wenn ich mir ansehe, was die teilweise für Fotos produzieren und als Referenz einstellen... HÜLFÄ! (Vielleicht doch mal zu der Fotografin von mami40plus?)

Außerdem kann man sich ja mal fragen, ob die überhaupt Bock haben, mich stundenlang zu fotografieren, bis ich zufrieden bin. So lange bis ich das Kopfkino ausschalten und mich einfach entspannen kann.

Die besten Fotos von mir sind die, die aus der Situation heraus geschossen werden.
Wenn ich gar nicht groß darüber nachdenken kann.
Einfach so.

Aber das ist so selten.
Ich bewache alle Kameras, die ich aufblitzen sehe, wie ein Sperber auf Beutezug.
Und somit ist es nicht mehr spontan.

Tse.

Doof dies.


Mein Neid gilt all jenen, die auf Fotos immer super rüberkommen. Egal was.
Schönes Foto?
*klick*
Bitte sehr.

Habt ihr das auch oder bin wieder nur ich so bescheuert?

*narf*

Freitag, 4. Mai 2012

Lach doch mal!

Gestern verbrachte ich Qualitätszeit mit dem Tochterkind in der Stadt.
2 Stunden nur für uns.

Und - Wunder, oh Wunder - ich habe mir nichts gekauft.
Heeee-hoooo-heeeee-hooooo... (an dieser Stelle erbitte ich mir zumindest eine "Sitz-La-Ola")

An manchen Tagen fühlt man sich besonders gut, nicht wahr?
Und gestern war genau so ein Tag.

Ich ging aufrecht, (selbst-)bewusst, glücklich.
Tiefenentspannt.
Keine Hetze.

"Hast du gesehen, wie der Mann da dich angelacht hat? Der guckt dir voll hinterher!", flüsterte das Tochterkind semientrüstet.

Hä?
Nö!

Ich sehe sowas meistens nicht. Aus welchen Gründen auch immer funktioniert dieser Umgebungssensor bei mir noch nicht wieder regelmäßig und zuverlässig.

Nur manchmal.

In der letzten Zeit ist mir durchaus aufgefallen, dass man mir Türen aufhält, mir manchmal Vorfahrt gewährt (obwohl sie nicht mir ist), mich anstrahlt, mit mir schnell und flüssig ins Gespräch kommt. Auch in Bekleidungsgeschäften werde ich freundlicher und zuvorkommender behandelt (gut, ich bin ja jetzt auch potentielle Kundin, was ich früher nicht unbedingt war).

Kurz: 
Ich werde anders wahrgenommen.
Ich werde anders behandelt.

Aber das lässt sich nicht an einem Geschlecht festmachen.
Das sind nicht nur Männer.
Auch Frauen.
Menschen generell eben.

Woran es liegt?

Ich nehme an, dass es daran liegt, dass ich meine eigene Zufriedenheit nach außen transportiere. Dass ich selbst deutlich mehr lache und fröhlich bin. Traue mir viel mehr zu. Ich öffne mich. Begegne Menschen anders.

Früher trug ich Scheuklappen und aus Angst vor Ablehnung ging ich so schnell es meine dicken Beinchen zuließen, starrte wahlweise auf den Boden oder mit saurem Blick vor mich hin.

"Sprich mich bloß nicht an. Tu mir nicht weh. Lass mich in Ruhe."

Das war mein Signal nach außen.

Ich wollte nicht blöd angemacht werden.
Auch wenn mir das nie geschah!
Aber die Angst davor war allgegenwärtig.

Ich wollte nicht mitbekommen, dass man hinter meinem Rücken über mich tuschelte.
Ich wollte nicht, dass man mich bemitleidete oder sich vor mir ekelte.

Soll ich euch was sagen?
Dahin will ich nie, nie, nie wieder zurück!

Das Leben ist so schön.
Mit anderen.
Gemeinsam.





Lache und die Welt lacht mit dir.
Weine und du weinst allein.

Mittwoch, 2. Mai 2012

LCHF-Rezept: Lachs und Spargel zackzack!

So einfach, so lecker, so schnell!

Da kann mir niemand mit "das ist mir zu aufwändig" kommen.

Pro Person:

500 g weißen Spargel schälen, jede Stange in drei bis vier "mundliche" (statt handliche) Stücke teilen und in Salzwasser mit einem Stich Butter bissfest garen.

200 g Lachsfilet in "mundliche" Würfel schneiden, in einer Pfanne kurz anbraten, Hitze reduzieren und gar ziehen lassen.

Spargel abschütten und mit den Lachsstücken in eine Schüssel geben, einen ordentlichen Schub Butter (50 g) oben auf setzen, mit Salz und etwas Zitronensaft würzen. Alles noch heiß gut mischen.

Essen!

Drinne sind:


F 70,1 g / 74 E%
KH 6,3 g / 3 E%
E 49,4 g / 23 E%


Kalorien: 871 kcal


Skaldeman Ratio: 1,26


Foto?

Geht nicht.
Direkt aufgegessen.